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Tagesausflug A. Vogel

Autor: Ruth Kolb

Mit dem guten Rat des Radiowettermoderatoren heute Sonnenbrille und Regenschirm mitzunehmen stieg eine Schar St. Margretherfrauen bei schönstem Sonnenschein und angenehmer Temperatur in den Bus Richtung Egnach. Erst gab es dort von der FGSM offerierten Kaffee mit Gipfel im herrlich gelegenen Landgasthof Seelust.

An unserem Hauptziel, der Heilpflanzenwelt A. Vogel in Roggwil wurden wir empfangen von zwei zum Thema versierten Damen, die mit uns einen Exkurs in die Naturheilkunde durch den herrlich duftenden, blühenden Garten machten. Abwechslungsreich erörterten sie uns mittels Powerpoint und Probieren die Herstellung und Wirkung verschiedener Heilpflanzen. Ein besonderes Augenmerk legten sie auf den roten Sonnenhut, der ja in der vergangenen Zeit weltweite Aufmerksamkeit erhielt. Unter anderem durften wir sogar eine Echinecea purpurea Pflanze für unsern eigenen Garten mitnehmen.

A Vogel 2

Nach dem Genuss eines wunderbar „kräuterigen“ Mittagessen ging die Fahrt unter schwarzen Gewitterwolkenweiter nach Teufen, wo der Ursprung der Frischpflanzen Arzneimittel an schönster Aussicht liegt. Der Besuch des Museums und die Herstellung eines individuellen Kräuteröls rundeten den in dieser Zeit hochaktuellen, spannenden Ausflug ab.

A Vogel 3

ZauberWelten Degersheim

Autor: Ruth Kolb

Am letzten Donnerstag im April 2021 konnte eine muntere Schar der Frauengemeinschaft St. Margrethen (FGSM) unter Einhaltung der Vorgaben des BAG endlich wieder einmal einen gemeinsamen Ausflug unter die Füsse/Räder nehmen. Das Ziel der kleinen Gruppe waren die Zauberwelten, auch Dreamfactory genannt.

Das frohe Beisammensein begann schon im Zug nach Degersheim, neben dessen Bahnhof auch gleich die Ausstellungräume liegen. Da die Dreamfactory sehr gross und vielseitig ist, wurden die Frauen nach dem freundlichen Empfang von Herrn Wagner gleich zügig durch die vielen Räume geführt.

Die Frauen tauchten in eine Traumwelt von Spiel und Spass auf 3000 Quadratmetern ein. Berühmte Baudenkmäler en miniature waren zu erraten und besonders faszinierte das Bauchrednermuseum, in dem verschiedene bekannte Puppen zu erkennen waren. Manchen Frauen waren in einem anderen Raum auch die Stars hinter den Exponaten aus der Film-, Sport- und Musikszene bekannt.

Zu guter Letzt war es möglich, aus nächster Nähe Zauberkunststücke zu sehen und dabei hinter den einen oder andern Trick zu kommen. Eindrücklich war wieder einmal die Musik aus den riesigen Spielautomaten, die gesteuert durch Papierstreifen scheinbar ganz von selber Musik machen.

Im Zug zurück waren sich alle einig, dass es gut tat, wieder einmal gemeinsam auszufliegen in diesen Zeiten.

 

Freilichttheater Rüthi, 'Anna Göldi'

Autor: Ruth Kolb

Rund 20 Mitglieder der Frauengemeinschaft St. Margrethen hofften schon im Frühling, dass trotz Covid-19 der Ausflug zum Freilichttheater Rüthi möglich werde. Zur Freude aller war in der Zeitung zu lesen, dass in der heissen Sommerzeit die Proben wieder aufgenommen wurden.

Mit etwas gemischten Gefühlen nahmen wir den Weg nach Rüthi unter die Räder um uns auf eine regionale Geschichte einzulassen, die auch heute noch beklemmend wirkt. Theater- und Filmautor Kuno Bont ist es jedoch gelungen, die tragische Geschichte in ein spannendes Gesellschaftsbild des 18. Jahrhunderts zu betten, umrahmt mit im wahrsten Sinn des Wortes lebendigen Effekten wie Eseln, Fuhrwerken, Reitern, Feuerwerk. Der engagierte Auftritt aller Schauspieler und die selbstbewusste Darstellung von Anna Göldi durch Simona Specker beeindruckten uns alle.

Mit einem gelungenen Link zurück in die heutige Zeit ging die Geschichte zu Ende und inspirierte auf dem Heimweg noch zu manch guten Gesprächen.

Anna Goeldi 1

Geniale Naturärzte und originelle Patienten

Autor: Ramona Kehl

Einmal mehr durften die St. Margrether Vereine Frauengemeinschaft und Bibliothek auf einen erfolgreichen Anlass zurückblicken.

Die rund 40 köpfige Zuhörerschaft liess auf eine Zeitreise in beide Appenzell entführen. Mit seinem wunderbaren Appenzeller Vorderländer Dialekt führte Peter Eggenberger durch einen spannenden Abend. Worte wie «gütterli Dokter» oder «tschumpla» führten vor Augen wie ähnlich der nahe Appenzeller Dialekt und der alte St. Margrether Dialekt sich sind oder waren.

Die gemütliche Atmosphäre, dekoriert mit alten Apothekenflaschen und fast schon antiken Blutdruckmessgerät unterstützten die Reise in die Vergangenheit. Anektdoten und Geschichten aus seinen zahlreichen Büchern sorgten für zahlreiches schmunzeln und herzhaftes Lachen.

Anschliessend fanden bei selbstgebackem Kuchen und Tee oder herzhaft mit Oliven, Kräuterbrot und regionalen Wein angeregt Gespräche statt. Viele frohe Gesichter verliessen die Räumlichkeiten der Bibliothek.

Raclette-Plausch

Autor: Ruth Kolb

Anlässlich der Programmplanung entschied der FGSM-Vorstand, den Frauenabend «Raclette und Tischgrill» zum dritten Mal durchzuführen.

Und siehe da, das Gute liegt so nah: am letzten Freitagabend im September trafen sich rund 80 Frauen bei schönstem Wetter in der Mosterei Caviezel an der Kirchstrasse zum frohen Selberkochen. Vielseitige Mischungen von Käse und Beilagen wurden fantasievoll zusammengestellt, auch verschiedene Fleischstücke von Lamm bis Poulet konnten grilliert werden. Dies bei einem Glas Wein oder Most frisch ab Presse und angeregten Plaudereien.

Buchstäblich laufend ergaben sich immer neue Gruppierungen und Diskussionen. Abgerundet wurde der Abend mit einem kleinen Dessertbuffet aus der Küche der Vorstandsfrauen.

Manche waren nach diesem sehr gemütlichen, kulinarisch hochstehenden Abend froh, dass der Heimweg als Verdauungsspaziergang genommen werden konnte.