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Geniale Naturärzte und originelle Patienten

Autor: Ramona Kehl

Einmal mehr durften die St. Margrether Vereine Frauengemeinschaft und Bibliothek auf einen erfolgreichen Anlass zurückblicken.

Die rund 40 köpfige Zuhörerschaft liess auf eine Zeitreise in beide Appenzell entführen. Mit seinem wunderbaren Appenzeller Vorderländer Dialekt führte Peter Eggenberger durch einen spannenden Abend. Worte wie «gütterli Dokter» oder «tschumpla» führten vor Augen wie ähnlich der nahe Appenzeller Dialekt und der alte St. Margrether Dialekt sich sind oder waren.

Die gemütliche Atmosphäre, dekoriert mit alten Apothekenflaschen und fast schon antiken Blutdruckmessgerät unterstützten die Reise in die Vergangenheit. Anektdoten und Geschichten aus seinen zahlreichen Büchern sorgten für zahlreiches schmunzeln und herzhaftes Lachen.

Anschliessend fanden bei selbstgebackem Kuchen und Tee oder herzhaft mit Oliven, Kräuterbrot und regionalen Wein angeregt Gespräche statt. Viele frohe Gesichter verliessen die Räumlichkeiten der Bibliothek.

Raclette-Plausch

Autor: Ruth Kolb

Anlässlich der Programmplanung entschied der FGSM-Vorstand, den Frauenabend «Raclette und Tischgrill» zum dritten Mal durchzuführen.

Und siehe da, das Gute liegt so nah: am letzten Freitagabend im September trafen sich rund 80 Frauen bei schönstem Wetter in der Mosterei Caviezel an der Kirchstrasse zum frohen Selberkochen. Vielseitige Mischungen von Käse und Beilagen wurden fantasievoll zusammengestellt, auch verschiedene Fleischstücke von Lamm bis Poulet konnten grilliert werden. Dies bei einem Glas Wein oder Most frisch ab Presse und angeregten Plaudereien.

Buchstäblich laufend ergaben sich immer neue Gruppierungen und Diskussionen. Abgerundet wurde der Abend mit einem kleinen Dessertbuffet aus der Küche der Vorstandsfrauen.

Manche waren nach diesem sehr gemütlichen, kulinarisch hochstehenden Abend froh, dass der Heimweg als Verdauungsspaziergang genommen werden konnte.

 

Ausflug Walter Zoo

Autor: Raffaela Tobler

Haben Sie gewusst, dass grüne Anakondas 5-9m lang werden? Ihre Jungen lebend auf die Welt bringen und, dass Schlangen um Ihre Beute herunter zu würgen, den Kiefer nicht aushängen? Weil er genau wie bei uns verbunden ist, aber mit längeren Bändern versehen und die Tiere so ihren Rachen viel weiter aufsperren können. Zusätzlich ist der untere Kiefer zweigeteilt, wodurch die Schlangen das grosse Futter durch hin und her schieben desselben runter würgen können.

Es gibt Tiger, Löwen, Pumas, Leoparden usw. und sie alle gehören zur Familie der Panther (Panthera Tigris, Panthera Pardus, Panthera Leo usw.). Ob gelb, schwarz, gestreift oder gefleckt. Das und viele andere wissenswerte Geschichten über Tiere erzählte die kompetente, angehende Biologin/Praktikantin den Frauen bei der einstündigen Führung durch den Walter Zoo. Ebenso erzählte sie über das neue grosszügige Löwengehege und die gelungene Zusammenführung seiner Bewohner, die neue Löwengruppe im Walter Zoo. Ein Berberlöwe und seine passenden Gespielinnen. Sie, sowie auch die anderen Tiere im Zoo unterstehen einem strengen Zuchtprogramm.

Natürlich verblieb noch genug Zeit den Zoo auf eigene Faust zu erkunden, Gespräche zu führen und weil es ein warmer Tag war, gemütlich ein Glacé zu schlecken oder etwas zu trinken. Auch die Schimpansen bekamen einen kühlenden Zvieri in Form von gefrorenem Gemüse und Früchte Stücken, die sie mit viel Lärm, Eifer und Freude verputzten.

Viel zu schnell war die Zoo Zeit vorbei und mit dem letzten Bus fuhr die Frauengruppe zurück nach Gossau, wo sie bei einem gemütlichen Znacht und viel rückblickenden Gesprächen im Restaurant Quellenhof den Tag ausklingen liessen.

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Tagesausflug Kuhn Rikon

Autor: Ruth Kolb

Die «fgsm»-Frauen erschienen, wie immer für den Tagesausflug, absolut pünktlich zu früher Morgenstunde beim Güterschuppen des St. Margrether Bahnhofs. Die Fahrt führte Richtung Wil und dann durchs Fürstenland, mit tollen Beschreibungen der schönen Gegend durch unsern Chauffeur Toni Kobler. Die Fahrt gab bereits Gelegenheit für das eine oder andere Gespräch untereinander.

Gestärkt von Kafi und Gipfel in der Kantine der Firma Kuhn in Rikon horchten wir, in zwei Gruppen aufgeteilt, den interessanten Ausführungen der beiden pensionierten ehemaligen Mitarbeiter. Mit viel Herzblut für die Firma erzählten sie uns deren Geschichte, zeigten die Produktionsstätten und erläuterten die Bestrebungen des Unternehmens, technisch am Ball zu bleiben. Wir hatten manches «Déja-Vu» Erlebnis im Museum, z.B. Pfannen, die unsere Mütter/Grossmütter schon verwendeten und die dank der guten Qualität teilweise noch heute in Gebrauch sind. Die neue Generation des Kochgeschirrs liess uns staunen, z.B. jene mit dem «blauen Punkt», die sich über das Handy überwachen lassen. Oder die Möglichkeiten, schonend und zeitsparend nach neuesten Erkenntnissen der gesunden Ernährung zu kochen in der sogenannten «Hotpan». Zu guter Letzt gab es noch eine überzeugende Koch Vorführung mit anschliessender Degustation - fein!

Kurz nach der Mittagszeit brachte uns Toni mit etwas gedämpftem Hunger ins Restaurant Bruderhaus in Winterthur. Dank dem herrlichen Wetter genossen wir das feine Essen unter riesigen Sonnenschirmen auf der Terrasse. Der anschliessende Verdauungsspaziergang im Wildpark Bruderhaus, einem der ältesten Parks dieser Art in der Schweiz, führte durch den kühlen Wald. Es gab dabei verschiedene Tiere zu entdecken, wie Wölfe, Mufflons, Wildbienen oder gar einem Luchs.

Um einzelne Küchenhelfer reicher trafen wir gegen Abend dann wohlbehalten wieder zu Hause ein.

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Besuch Strafvollzugsanstalt Saxerriet

Autor: Ruth Kolb

Auch wenn bei diesen Anlass keine Möglichkeit bestand, etwas zu probieren - wie Schoggi oder Chips, so folgten doch rund 30 Frauen der Möglichkeit die Strafanstalt Saxerriet etwas genauer kennen zu lernen.

Nach der Einführung bei Wasser und Brot - oh sorry - mit Kägi fret, erhielten wir in Begleitung eines Betreuers spannende Einblicke in die verschiedenen Stufen des Strafvollzugs. Es gibt einen kleinen Trakt der geschlossen ist. Allerdings liegt der Schwerpunkt des Saxerriets im offenen Strafvollzug. Das Ziel des ganzen Betriebs ist die Resozialisierung der Männer jeden Alters, die in diesen Gebäuden (ohne Mauern darum herum) aufgrund verschiedener Delikte inhaftiert sind. Deshalb wird in den Betrieben für verschieden Auftraggeber gearbeitet. Fachkräfte unterstützen die Häftlinge dabei darin, mittels streng geregeltem Tagesablauf den Weg zurück ins Leben ausserhalb der Strafanstalt zu finden.

Trotz des passenden Outfits durften unsere vier «gestreiften» Frauen kein Zimmer beziehen - da nur Männer im Saxerriet aufgenommen werden …

Saxerriet 2

Bei fröhlicher Stimmung liessen wir den kühlen und eher nachdenklich machenden Nachmittag im Rössli bei Speis und Trank ausklingen.

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