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Nach dem Augenschmaus der Gaumengenuss

Autor: Ramona Sonderegger

Um 08:00 Uhr macht sich eine Gruppe von 50 gutgelaunten Frauen auf den Weg nach Sirnach. Dort fand der erste Halt des Tagesausfluges der Frauengemeinschaft St. Margrethen statt. Nach der Ankunft im Orchideen-Garten von Amslers, durften sie in sehr gemütlichem, einladendem Ambiente Kaffee und Gipfeli geniessen. Herr Amsler verstand es den Frauen mit Witz und Charme die Pflege der Orchidee (oft wurde sie mit einem Baby verglichen) näher zu bringen. Er zeigte ihnen mit Stolz seine seltene, vielfältige Orchideen-Sammlung.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es weiter nach Spreitenbach; die Frauen waren gespannt auf die Produktion der Zweifel-Chips. Ein dreiköpfiges Team führte die vorschriftsgemäss gekleideten Frauen durch die Produktion, manch eine staunte nicht schlecht, dass die eben gesehenen Kartoffeln, bereits 30 Minuten später als Chips fertig verpackt und für den Transport bereit sind. Cirka 21'000 t Kartoffeln werden jährlich verarbeitet. Pro Kopf werden in der Schweiz cirka 1.5-2.0 kg Chips verzehrt, eine beträchtliche Menge … ; im Vergleich zu Amerika (6kg) ist es dann jedoch nicht mehr so viel - aber wir wollen ja nicht mit den Amerikanern verglichen werden.

Natürlich durften die verschiedenen Produkte auch degustiert werden. Sehr gut wegekommen sind dabei die noch warmen ungewürzten Chips, direkt ab dem Produktionstisch. Alle durften eine gefüllte Tasche, die meist auch noch mit gekauften Produkten ergänzt wurde, mit nach Hause nehmen.

Zweifel 1 Zweifel 2 Zweifel 3

Rekognoszieren

Autor: Raffaela Tobler

Bei schönstem Sonnenschein machten wir drei Vorstandsfrauen uns per Fahrrad auf den Weg, um mitten im Sommer den Winteranlass der Frauengemeinschaft zu rekognoszieren. Vergnügt radelten wir dem Seeufer entlang Richtung Bregenz. Dort gab es dann auch prompt einen ersten Halt und eine gemütliche Kaffeepause. Weiter ging die Fahrt um die Bregenzerbucht Richtung Lindau. Wir schauten vor Ort, wo Ende November die Verkaufsstände stehen werden und suchten gutgelaunt das Tourismus Büro. Wir erkundigten uns nach einer Stadtführung und machten gleich Termin und Zeit ab. Natürlich fahren wir im kalten November nicht mit dem Velo, sondern gemütlich mit dem Zug.

Folglich setzten wir uns gleich auch noch mit dem Fahrplan auseinander. Nachdem wir das Geschäftliche erledigt hatten, bummelten wir noch durch die wunderschöne Altstadt von Lindau. Frauen Ihr könnt Euch freuen! Lindau hat tolle Läden und viele gemütliche Restaurants. Am späteren Nachmittag machten wir uns wieder auf den Heimweg, nicht ohne einen erfrischenden Halt bei der Bregenzerbucht. Hier schlüpften wir schnell in die mitgebrachten Badeanzüge und genossen ein erfrischendes Bad im Bodensee.

Wie Ihr seht, haben wir Vorstandsfrauen auch oft unterhaltsame, vergnügliche Arbeit, wo der Humor und die Kollegialität nicht zu kurz kommen.

Hoffentlich habe ich Euch so richtig gluschtig gemacht auf die Hafenweihnacht Lindau und Ihr kommt recht zahlreich mit Ende November vorweihnachtliche Luft schnuppern.

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Vollmondspaziergang

Autor: Ruth Kolb

Dass Vollmond war, liess sich an diesem Abend leider nur im Kalender sehen….

Trotzdem traf sich eine muntere Gruppe von 26 Frauen vor der Dämmerung bei der Kantonalbank, mit Regenzeug bewehrt für alle Fälle. Mit vielen interessanten Gesprächen und einem Abstecher zu den Koi-Fischen bei Lilli wanderten wir über die Grenze am «Paradiesli» vorbei zum heimischen Bruggerhorn, und dann dem alten Rhein entlang wieder zurück in den Park zur Vollmondparty.

Die Enttäuschung machte sich breit, als es keine ZackZack mehr gab. Da wir ja aber eine internationale Gemeinde sind, konnten sich die hungrigen Frauen wenigstens noch mit einem Kebab aus der Nähe verköstigen. Und einen Schlummertrunk gab es allemal zur Abrundung des sportlichen Abends.

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Besuch Naturmuseum St. Gallen

Autor: Ruth Kolb

Gut 30 «naturverbundene» Frauen fanden sich am 13. März 2018 mittags am Bahnhof St. Margrethen zu einer «Schulreise» (so mutete es fast an) ins neue Naturmuseum in St. Gallen ein.

Fasziniert lauschten alle den Ausführungen von Herrn Dr. Alfred Brülisauer, der als freier Mitarbeiter im Museum wirkt. Er verstand es, uns genau die richtige Mischung an Informationen zum Bau und dessen Inhalt innert einer Stunde mit Leidenschaft zu vermitteln.

Alle Zuhörerinnen waren sich danach einig, dass unbedingt weitere Besuche erfolgen würden in diese hellen, gar nicht museumshaften, sprich alle Sinne ansprechenden Räume. Zu erfahren war besonders alles Wissenswerte über Erde, Wasser, Luft und Geschichte des Kantons St. Gallen und darüber hinaus auch vieles über die Natur der ganzen Erde - früher, heute und in Zukunft.

Im LOKAL, dem Restaurant der Lokremise, liessen die Frauen den spannenden Nachmittag bei angeregten Gesprächen ausklingen.

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Lesung: die Nonne tanzt

Autor: Gabriela Brack

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Frau am Zug», organisiert durch die Frauengemeinschaft und die Bibliothek St.Margrethen, hörten am letzten Montag rund 40 Frauen die Lesung des Romans «Die Nonne tanzt» von Lea Gafner.

Lea Gafner entführte die Zuhörerinnen (und einen Zuhörer) ins Jahr 1523, mitten in die Wirren der Reformation, und zu einer jungen Nonne, die sich entscheiden muss: für die Geborgenheit in altbewährten Strukturen oder für den Aufbruch, für die Treue zum Orden oder für die eheliche Liebe.

Auf der Suche nach einem Thema für die Maturarbeit stiess Lea Gafner auf die unvollendete Novelle «Die sanfte Klosteraufhebung» von Conrad Ferdinand Meyer über das Kloster Königsfelden. Sie beschloss, eine Geschichte über die Auflösung des Klosters während der Reformation zu schreiben und diese mit einer Liebesgeschichte zu verbinden. Für den Roman recherchierte Lea Gafner in den Archiven, insbesondere der Schriftwechsel des Klosters Königsfelden mit dem Rat von Bern wurde zur Inspiration. Alle Personen im Buch haben tatsächlich gelebt.

Die Jungautorin verstand es geschickt, die Lesung mit Film- und Fotodokumentationen abwechslungsreich zu gestalten. Ist ihr Roman doch ein Bühnenprojekt geworden und die Klosterkirche Königsfelden existiert heute noch. Anschaulich erklärte sie auch auf Fragen des Publikums die Entstehungsgeschichte des Buches.

Der einmalige Anlass war ein Resultat der Zusammenarbeit zweier Vereine, der Frauengemeinschaft und der Bibliothek St.Margrethen.

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