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Besuch Naturmuseum St. Gallen

Autor: Ruth Kolb

Gut 30 «naturverbundene» Frauen fanden sich am 13. März 2018 mittags am Bahnhof St. Margrethen zu einer «Schulreise» (so mutete es fast an) ins neue Naturmuseum in St. Gallen ein.

Fasziniert lauschten alle den Ausführungen von Herrn Dr. Alfred Brülisauer, der als freier Mitarbeiter im Museum wirkt. Er verstand es, uns genau die richtige Mischung an Informationen zum Bau und dessen Inhalt innert einer Stunde mit Leidenschaft zu vermitteln.

Alle Zuhörerinnen waren sich danach einig, dass unbedingt weitere Besuche erfolgen würden in diese hellen, gar nicht museumshaften, sprich alle Sinne ansprechenden Räume. Zu erfahren war besonders alles Wissenswerte über Erde, Wasser, Luft und Geschichte des Kantons St. Gallen und darüber hinaus auch vieles über die Natur der ganzen Erde - früher, heute und in Zukunft.

Im LOKAL, dem Restaurant der Lokremise, liessen die Frauen den spannenden Nachmittag bei angeregten Gesprächen ausklingen.

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Lesung: die Nonne tanzt

Autor: Gabriela Brack

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Frau am Zug», organisiert durch die Frauengemeinschaft und die Bibliothek St.Margrethen, hörten am letzten Montag rund 40 Frauen die Lesung des Romans «Die Nonne tanzt» von Lea Gafner.

Lea Gafner entführte die Zuhörerinnen (und einen Zuhörer) ins Jahr 1523, mitten in die Wirren der Reformation, und zu einer jungen Nonne, die sich entscheiden muss: für die Geborgenheit in altbewährten Strukturen oder für den Aufbruch, für die Treue zum Orden oder für die eheliche Liebe.

Auf der Suche nach einem Thema für die Maturarbeit stiess Lea Gafner auf die unvollendete Novelle «Die sanfte Klosteraufhebung» von Conrad Ferdinand Meyer über das Kloster Königsfelden. Sie beschloss, eine Geschichte über die Auflösung des Klosters während der Reformation zu schreiben und diese mit einer Liebesgeschichte zu verbinden. Für den Roman recherchierte Lea Gafner in den Archiven, insbesondere der Schriftwechsel des Klosters Königsfelden mit dem Rat von Bern wurde zur Inspiration. Alle Personen im Buch haben tatsächlich gelebt.

Die Jungautorin verstand es geschickt, die Lesung mit Film- und Fotodokumentationen abwechslungsreich zu gestalten. Ist ihr Roman doch ein Bühnenprojekt geworden und die Klosterkirche Königsfelden existiert heute noch. Anschaulich erklärte sie auch auf Fragen des Publikums die Entstehungsgeschichte des Buches.

Der einmalige Anlass war ein Resultat der Zusammenarbeit zweier Vereine, der Frauengemeinschaft und der Bibliothek St.Margrethen.

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Erlebnisraclette

Autor: Monika Rüesch

Am Freitag, 29.09.2017, einem schönen Herbst-Abend, traf sich eine stattliche Anzahl von 68 Frauen an der Kirchstrasse 34 zu einem gemütlichen gemeinsamen Abend.

Die Frauengemeinschaft St. Margrethen hatte zu Erlebnisraclette mit Tischgrill eingeladen. Bei einem feinen Apéro, offeriert von der Frauengemeinschaft, wurde erklärt, wie das Erlebnisraclette mit Tischgrill funktioniert. Während nun alle ihren Käse und das Fleisch brutzeln liessen, wurde munter rund um den Grill diskutiert und gelacht. Je nach Lust und Laune wurde direkt am Grill gegessen oder wer es lieber ruhiger hatte, konnte es sich im Zelt an den Tischen gemütlich machen. Die ständig wechselnden Standorte ermöglichten den Teilnehmerinnen Gespräche zwischen jung und alt.

Das Buffet erfüllte sämtliche Wünsche und manch eine Frau probierte etwas aus, das sie noch nie zuvor gegessen hatte. Auch das vielfältige Dessertbuffet wurde von allen sehr genossen. Die Feuer an den Grillen wärmten noch bis spät in die Nacht, sodass die letzten Nachtschwärmer es noch lange geniessen konnten.

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Sandskulpturenausflug

Autor: Michelin Dürst

Elf gutgelaunte Frauen trafen sich am Nachmittag des 18. August 2017 zu einem kleinen Ausflug nach Rorschach zur diesjährigen Sandskulpturenausstellung.

Ein aufgestellter junger Mann aus dem Organisationsteam führte uns durch die beinahe fertiggestellten Werke. Fasziniert hörten wir ihm zu und erfuhren viel über die 20-jährige Geschichte der Sandskulpturenveranstaltung und staunten über die kunstvollen Gebilde aus Sand. Wohl jede von uns fand ihren geheimen Favoriten. Bei wundervollem heissem Wetter war ein schattiges Plätzchen für uns reserviert, wo ein Zvieri auf gemütliche Art und Weise die Zeit überbrückte, bis vier Künstler/-innen zum Wettbewerb vor der Seekulisse antraten, um in zwanzig Minuten ein eben erst erfahrenes Thema in sandige Kunst umzusetzen. Erstaunlich schnell nahmen ihre Sandklötze Gestalt an. Wir rätselten über das Thema und versuchten dabei, die hinter uns drohend aufziehenden dunklen Wolken genauso wie die Künstler, die ihre Werke in Folie und Holz einpackten, zu ignorieren. Erst ein Hagelkorn liess uns schliesslich unter ein Zeltdach flüchten. Da standen wir dann dichtgedrängt und hofften, dass die Fluten den 10 Gebilden keinen Schaden zuführen würden.

Die Heimfahrt gestaltete sich etwas nass und verzögert; aber auch dies tat unserer Freude über einen gelungenen Nachmittag keinen Abbruch.

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Besichtigung Wäscherei Bodensee

Autor: Ruth Kolb

Der für Frauen nicht unbedingt sehr einladende Titel: «Besichtigung Wäscherei Bodensee» hob doch eine stattliche Anzahl Teilnehmerinnen der Frauengemeinschaft St. Margrethen frühmorgens aus den Federn. Das Thema «Bodensee» zog sich dann an diesem wider Erwarten hauptsächlich sonnigen Tag durch, angefangen damit, dass wir während der Fahrt spannende Details erfuhren zum Trinkwasserspeicher für ca. 4 Millionen Menschen.

In der Wäscherei Bodensee in Münsterlingen erfuhren wir dann, dass pro Tag im Zwei-Schichtbetrieb mit 140 Angestellten 21 Tonnen Wäsche aller Art gereinigt, gebügelt und gefaltet wird. Fasziniert waren wir vom Bügeltempo (750 Tischtücher pro Stunde auf 3 Mangelrollen), Blusen, Schürzen, etc. wird alles automatisch verarbeitet, nur Kleider aus der Chefetage (zB Köche) erfahren individuelle Handarbeit.

Nach einem exzellenten Mittagessen (für jeden Geschmack etwas) wurden wir mit Bus und zu Fuss über die 4,5 km lange und 1,6 km breite Gemüseinsel Reichenau geführt. Die Insel wird von rund 3000 Menschen bewohnt und wir genossen die Aussicht in alle Himmelrichtungen vom 442 m hohen Aussichtspunkt Hochwacht. Unser «Inselführer» erzählte unter dem Motto «das geht auf keine Kuhhaut» unterhaltsam von der Geschichte, dem Gemüseanbau und über das Brauchtum auf der Insel.

Der Tag klang nach einem Kaffee bei Regen und stürmischem See an der Schifflände bei gemütlicher Heimfahrt entlang des Bodensees aus.

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