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Senioren-Adventsfeier 2017

Autor: Raffaela Tobler

Gut 160 Damen und Herren begrüsste Sven Hopisch im Namen der beiden Kirchgemeinden und der Frauengemeinschaft zum gemeinsamen Feiern im schön geschmückten Rheinausaal.

Die Senioren und Seniorinnen verbrachten einen gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Stollen, gemeinsam gesungenen Adventsliedern am Klavier begleitet von Bruno Bischofberger, weihnächtlichen Geschichten meisterhaft erzählt von Guido Schneider und besinnlichen Worten zum bekannten Lied «Alle Jahre wieder» von Leila Zmero.

Zum Schluss verabschiedeten die Helferinnen der organisierenden Frauengemeinschaft mit einem feinen Znacht aus der Gletscherhügel Küche Ihre Gäste mit vielen guten Wünschen für die Zukunft und der Hoffnung auf ein Wiedersehen im Neuen Jahr.

Münch Martin

Autor: Raffaela Tobler

Mit dem Titel "Mönch Martin - ein ökumenischer Spaziergang durch das Leben des jungen Martin Luther" wurde zum Seniorennachmittag eingeladen.

In einem kurzweiligen Referat zeigte Pfarrer Sven Hopisch, wie der junge Martin Luther im ausgehenden Mittelalter dazu kam vor genau 500 Jahren am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen an die Tore der Burg zu Wittenberg zu nageln.

Sven Hopisch erzählte auch, dass Martin Luther heute noch eine der berühmtesten Persönlichkeiten aus dieser Zeit ist, dem wir ausser der Reformation noch ganz andere Errungenschaften zu verdanken haben; zum Beispiel die hochdeutsche Sprache wie wir sie heute kennen. Er übersetzte die damals lateinisch geschriebene Bibel in die deutsche Sprache. Ebenso stammen einige heute noch gebräuchliche geflügelte Worte aus seinem Mund; wie:

Der Wolf frisst auch die gezählten Schafe.
Er lässt kein Spinnweb vors Maul.
Er hat Hummeln im Arsch.
Wer es riecht, aus dem es kriecht.
Frauen soll man loben, es sei wahr oder gelogen.
Man erkennt den Vogel an den Federn.
Wer einen Pfennig nicht ehrt, ist keines Guldens Herr.
Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht sorgen.
Torheit macht Arbeit.
Wenn’s Ende gut ist, ist alles gut.

Wahrlich, ein Hammerschlag mit Donnerhall bis in unsere Zeit.

Eingerahmt wurde der Nachmittag von einem mittelalterlich angehauchten Dessert. Gekocht, zwar nicht auf offenem Feuer, aber mit auch damals vor allem in Klöstern erhältlichen Zutaten, gemütlichen Gesprächen und einem feinen Vesper aus heutiger Zeit.

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Maiausflug 2017

Autor: Leila Zmero

Bis auf den letzten Platz gefüllt war der bequeme Car, mit dem sich die Seniorinnen von St.Margrethen – organisiert durch die Frauengemeinschaft – am 18. Mai auf den Weg gemacht hatten. Obwohl auch Männer herzlich willkommen geheissen worden wären, blieben die Frauen unter sich. Plausch hatten sie dennoch. Schliesslich spielte das Wetter bei der imposanten Fahrt ins Appenzellerland mit. Nicht nur die Natur regte zum Staunen an. Auch das erste Ziel, das Kloster zum Leiden Christi in Jakobsbad, beeindruckte die Reisegesellschaft. Auf dem Klostergelände befinden sich neben der Wallfahrtskirche mit Gnadenbild aus dem 16. Jahrhundert noch ein besonderer Friedhof wie eine Apotheke. In dieser verkaufen die Schwestern selbsthergestellte Produkte, Salben und Tees. Dass es neben dieser Art der Arznei auch „Arznei für die Seele“ braucht, wurde in der Maiandacht in Jakobsbad aufgegriffen. Nachdem alle Frauen nach Herzenslust in der Klosterapotheke stöbern konnten, ging es weiter zum Znacht ins Toggenburg. In der „Sonne“ von Wildhaus erwartete die Frauen ein stärkender Siedfleischsalat. Voller Eindrücke erfüllt trat die Gruppe die Heimreise an.

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Senioren-Fasnacht 2017

Autor: Raffaela Tobler

Seltsame Gestalten fanden den Weg ins Vikariat am 16. Februar 2017. Da gab es eine Herzdame, einen Bauern im Sennenchuteli, einen Clown, einen Cowboy, eine Hexe, einen Piraten und verschiedene wunderschön zurechtgemachte Damen gut beHutet und toll geschminkt. Ja, es war Seniorenfasnacht im Vikariat. Natürlich gab es auch Besucherinnen im Alltagskleid. Die Närrinnen brauchen ja auch Bewunderer und Publikum. Pia und Ignaz, die Unterhalter, spielten lüpfige Musik («bar Chuädräck», wie jemand begeistert bemerkte) gleich von Beginn weg. Dazu gab es zuerst einen Begrüssungstrank, der es in sich hatte. Verschiedenes Fasnacht-Gebäck, Kaffee, Tee, Wasser und Wein fehlten auch nicht und so nahm der fröhliche Anlass seinen Lauf. Es wurde geschunkelt, gesungen, getanzt und viel gelacht. Wer dann bei dem Treiben noch Lust auf etwas Farbe oder nach einer närrischen Kopfbedeckung bekam, konnte sich an Ort und Stelle von Claudia Fröhlich nach Wunsch schminken lassen und einen Hut aussuchen. So verging der fasnächtliche Nachmittag im Nu und nach einer kleinen Stärkung in Form eines Käsplättli’s mit Gschwellten machte sich die muntere Schar nach und nach auf den Heimweg.

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